so weit, weit ist das meer
Das Gehörte und Erlebte der letzten Tage hat einen alten Traum in mir geweckt und eine große Sehnsucht nach der Ferne ist wieder in mir entflammt.
Ich fühle mich im Moment, als könnte ich überhaupt gar nicht mit dem Gedanken leben, solch eine Reise zu verpassen. Vielleicht ein Jahr oder auch nur ein halbes Jahr in einem Afrikanischen oder Lateinamerikanischen Land zu leben, zu arbeiten... Diese Erfahrung wäre unbezahlbar, sie ginge so tief, dass sie eine ganze Persönlichkeit ändern könnte, Sichten umformen könnte.
Aber wann und wie verwirklichen? Zeitliche Probleme und Geldprobleme stoßen auf andere Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft, wie Kinder haben und sich irgendwo „niederzulassen“. Mein Leben kommt mir so begrenzt vor und manchmal so unvorstellbar absehbar und vorgeschrieben. Ich möchte da raus, weg von dieser Schiene, ausbrechen und etwas anderes tun. Ich fühle mich tief gespalten im Innersten. Es kann doch nicht sein, dass sich verschiedene Wünsche ein und desselben Menschen gegenseitig so behindern.
Einerseits bin ich der „gutbürgerliche“ Typ, der sich mal ein Häuschen bauen will, Kinder und eine glückliche Familie haben. Andererseits will ich ganz andere Dinge am besten nebenher auch noch erleben. Die Welt sehen, Erfahrungen sammeln in der Arbeit mit Menschen, die ganz anders sind als wir, die unsere Probleme nur belachen können, weil ihre viel tiefer greifen. Damit ich lernen und verstehen kann, wie anmaßend wir uns hier zulande verhalten und mich selbst aktiv ändern kann, um wirklich aus diesem eingefahrenen Schema rauszukommen. Ich weiß nicht, ob es verständlich ist, was ich hier erzähle. Es ist mir auch gar nicht möglich, das, was ich gerade denke und fühle in Worte zu fassen. Sehr komisch.
Aber wenn ich ansatzweise herübergebracht habe, in welcher Zwickmühle ich mich gerade gefühlsmäßig befinde, ist das schon ok.
Auf jeden Fall muss ich mir diesen Wunsch irgendwann erfüllen, sonst verfolgt mich dieser Gedanke, dieser Traum mein Leben lang.
Ich fühle mich im Moment, als könnte ich überhaupt gar nicht mit dem Gedanken leben, solch eine Reise zu verpassen. Vielleicht ein Jahr oder auch nur ein halbes Jahr in einem Afrikanischen oder Lateinamerikanischen Land zu leben, zu arbeiten... Diese Erfahrung wäre unbezahlbar, sie ginge so tief, dass sie eine ganze Persönlichkeit ändern könnte, Sichten umformen könnte.
Aber wann und wie verwirklichen? Zeitliche Probleme und Geldprobleme stoßen auf andere Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft, wie Kinder haben und sich irgendwo „niederzulassen“. Mein Leben kommt mir so begrenzt vor und manchmal so unvorstellbar absehbar und vorgeschrieben. Ich möchte da raus, weg von dieser Schiene, ausbrechen und etwas anderes tun. Ich fühle mich tief gespalten im Innersten. Es kann doch nicht sein, dass sich verschiedene Wünsche ein und desselben Menschen gegenseitig so behindern.
Einerseits bin ich der „gutbürgerliche“ Typ, der sich mal ein Häuschen bauen will, Kinder und eine glückliche Familie haben. Andererseits will ich ganz andere Dinge am besten nebenher auch noch erleben. Die Welt sehen, Erfahrungen sammeln in der Arbeit mit Menschen, die ganz anders sind als wir, die unsere Probleme nur belachen können, weil ihre viel tiefer greifen. Damit ich lernen und verstehen kann, wie anmaßend wir uns hier zulande verhalten und mich selbst aktiv ändern kann, um wirklich aus diesem eingefahrenen Schema rauszukommen. Ich weiß nicht, ob es verständlich ist, was ich hier erzähle. Es ist mir auch gar nicht möglich, das, was ich gerade denke und fühle in Worte zu fassen. Sehr komisch.
Aber wenn ich ansatzweise herübergebracht habe, in welcher Zwickmühle ich mich gerade gefühlsmäßig befinde, ist das schon ok.
Auf jeden Fall muss ich mir diesen Wunsch irgendwann erfüllen, sonst verfolgt mich dieser Gedanke, dieser Traum mein Leben lang.
annisgehirn - 11. Dez, 12:06
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